Joaquin Phoenix

Stöckchen: Film-/Serienrollen, die meinen Männergeschmack beeinflussten

Männergeschmack3.1
In der ERGOThek habe ich mal wieder ein Stöckchen gesehen, das ich mir diesmal sogar ganz freiwillig geklaut habe - weil ich mich zumindest früher (als es noch am realen Traummann mangelte) unheimlich gerne vor Leinwand und Mattscheibe für ein paar Stündchen verliebt habe. Es hat schon (auch immer noch) seinen Reiz, eine Weile einen Mann passiv und voyeuristisch zu begleiten, der anziehend ist, aber in der Realität viel zu anstrengend (oder einschüchternd) wäre.

Weiterlesen

Monatsrückblick 07/2014

StillLifeSnap2Das war ja ein Monat! Ich weiß schon gar nicht mehr, was alles passiert ist. Ach ja, ich habe eine spontane, sehr schöne Werkschau beendet, war auch spontan, aber weniger schön vier Tage im Krankenhaus und perfekt durchgeplant beim Freiburger Filmfest. Aber das Wichtigste ist ja, dass ich tolle Filme gesehen habe und tatsächlich waren es im Juli sogar drei, an die ich mich noch lange erinnern möchte und die daher in die wichtigste aller Listen gewandert sind (Im Krieg nicht, weil er noch nicht vorhanden ist, und ja, Still Life lasse ich mal kühnerweise an der Stelle, bis ich ihn noch mal gesehen habe), in der sich ja alles jährliche Schreiben kondensiert. Daneben habe ich einen bereits gesehenen Film, Bright Star, ganz neu für mich entdeckt. Serienmäßig war der Monat hingegen übersichtlich, ich habe lediglich die dritte Staffel In Treatment beendet.

Weiterlesen

The Immigrant (James Gray, 2013)

TheImmigrantSnap3The Immigrant ist ein Film, dessen Wucht man emotional erlebt statt sie rational zu erschließen. Er hat etwas Sakrales, Erhabenes, das nicht durch die sehr einfache Geschichte erzeugt wird, sondern durch die visuelle Vermittlung, das Tempo, die Musik und durch die Gesichter. Die Autoren Gray und Menello geben der Handlung wenige Figuren, Schauplätze, dramaturgische Spitzen, Ziele, raffinierte Dialoge und den Figuren nicht viel psychologischen Hintergrund mit - sie sind nur das Gerüst, an das Gray einen ockerfarbenen, schweren Filmteppich hängt, ...

Weiterlesen

Her (Spike Jonze, 2013)

HerSnapDas Hipster-Paradies, das Spike Jonze in Her entwirft, ist verblüffend glaubwürdig. Glatte Oberflächen und Glasfronten, die kontrastiert werden mit natürlichen Materialien wie Holz und einer Kleidungsretromanie. Da ist die Gegenwart gut beobachtet und abgeleitet. Allerdings ist diese Welt auch schon wieder zu himmlisch in der Vorstellung, dass es dann tatsächlich noch solche romantischen Kreativjobs wie den von Theodore gibt (anstatt dass diese Liebesbriefe standardmäßig von Computern verfasst werden), von denen man sich sogar eine gigantische Wohnung leisten kann. Das ist schon etwas realitätsfern und interessiert sich nicht wirklich für Praktikabilität, was auch in der Beziehung zwischen Theodore und seinem Betriebssystem zu erkennen ist.

Weiterlesen

Sonstige Filme im Januar

ParadiesLiebeSnap4

Chelovek s kino-apparatom (Der Mann mit der Kamera - Dziga Vertov, 1929)

Old Joy (Kelly Reichardt, 2006)

12 Years a Slave (Steve McQueen, 2013)

The Wolf of Wall Street (Martin Scorsese, 2013)

...

Weiterlesen

Jahresrückblick 2013

TheSecretofKellsSnap2

2013 habe ich etwas gelernt, was jeder wahrscheinlich als selbstverständlich ansieht, was ich aber in diesem Ausmaß so noch nie erlebt habe: Filmwahrnehmung ist so unterschiedlich wie die Menschen. Man kann niemanden zwingen, etwas nachzuvollziehen, was gänzlich jenseits der eigenen Erfahrungen, Einstellungen und Vorstellungen liegt. Es gab Filme in diesem Jahr, die ich völlig anders erfahren habe als fast alle, deren Kritiken, Besprechungen, Analysen ich gelesen habe. Man kann sich bemühen, zu verstehen - das ist sogar sehr wichtig, um den Horizont zu erweitern -, aber manchmal scheinen die eigenen Augen einfach anders zu sehen. Und dann ist das einfach so, das ist kein Fehler, kein Mangel, nur eine Alternative. Es gibt keine richtige und falsche Art, Filme wahrzunehmen.

Weiterlesen

Media Monday #51

1. Das Duo aus RegisseurIn Steve McQueen und DarstellerIn Michael Fassbender finde ich perfekt. Beide erreichten durch den anderen ihr volles Potenzial. Sie haben sich gesucht und gefunden und gehen hoffentlich nie wieder auseinander.

2. Südstaaten-Krimis in Filmform finde ich schon reizvoll, zumindest diese schwüle, geheimnisträchtige Stimmung. Das rührt vielleicht noch von meiner Anne-Rice- und John-Grisham-Phase als Teenager her.

Weiterlesen

Filmstöckchen: Filmvorlieben

Filmstöckchen gibt es ja nicht allzu oft, da fange ich das von Sonja geworfene doch gerne auf. Zum Glück habe ich einige der Fragen schon bei meinen 31 Tagen - 31 Filmen beantwortet.

Was ist dein Lieblingsfilm?
Diese vielen, vielen tollen Filme, die ich gesehen habe, auf einen zu reduzieren, finde ich natürlich nicht schön, aber dürfte ich nur einen Film behalten, wäre das immer noch 2001: A Space Odyssey.

Weiterlesen

Media Monday #37

1. Heath Ledger gefiel mir – abgesehen von The Dark Knight – am besten in Brokeback Mountain - um genau zu sein gefiel er mir darin sogar besser.

2. Danny Boyle hat mit Sunshine seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es ein wunderschöner, großer, spannender, bewegender Film ist, der von Selbstaufopferung erzählt. Zum Schluss gerät er etwas auf die falsche Fährte, aber das trübte den Gesamteindruck für mich nicht. An dem scheiden sich jedoch so sehr die Geister wie an The Fountain, den ich ja auch sehr liebe. Philosophische Science-Fiction-Filme sind halt mein Ding. Allerdings muss ich endlich mal wieder Trainspotting sehen, an den ich mich kaum erinnere.

Weiterlesen