Michael Nyman

Monatsrückblick 10/2015

Macbeth1Ein emotional äußerst turbulenter und unendlich anstrengender Monat. Für die Deutschlandpremiere von Macbeth bin ich durch die gesamte Republik gefahren (vollkommen hirnrissig, aber es hat sich tatsächlich gelohnt) und verließ den Kinosaal natürlich nachhaltig euphorisiert, bevor ich mir die Augen aus dem Kopf heulte, als ich merkte, dass das Internet zunehmend streikt und kaum noch Streaming zulässt und sich dann auch noch Michael Nyman krank meldete (wie kann er mir das nur antun, seinem größten Fan?), was eine der größten Gemeinheiten ist, die mir je widerfahren sind ...

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Monatsrückblick 06-07/2015

SongoftheSea13Nun ja, viel war nicht los, klausurenbedingt. Lustigerweise beinhaltete das Wenige aber zwei Filmfestivalbesuche, allerdings auch nur für je einen Nachmittag. Dafür sah ich den wahrscheinlich schönsten Film des Jahres und aus der Ferne den dreimaligen Fassbender-Regisseur John Maclean - nichts, was mich im Leben weiterbringt, trotzdem nett.

Aber dann geschah gestern noch etwas Großartiges: Ich kaufte eine Karte für ein Konzert mit Michael Nyman und seiner Band im Oktober. Damit geht einer meiner sehnlichsten Wünsche in Erfüllung. Und ich hatte schon Angst, dass wir uns aufgrund seines Alters und Wohnorts auf ewig verpassen würden. Ich pack schon mal die Taschentücher ein.

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„You transfix me quite“ – Lieblingsgenre Kostümdrama

ThePiano1"Kostümfilm" ist als Genrebezeichnung sicher eine der aussagelosesten - als ob die Kleidung, die die Schauspieler tragen oder die Tatsache, dass ein Film in einer vergangenen Zeit spielt, ihn thematisch oder formal einschränken würde. "Kostümfilm", das kann schließlich von Sandalenfilmen über Kriegsfilme, Biopics bis hin zu Western alles umfassen und damit die unterschiedlichsten Sujets, Stimmungen, Ausmaße, Protagonisten, Schauplätze, Experimentierfreudigkeiten (obwohl: das lässt sich vermutlich über beinahe jedes Genre sagen). Aber heute möchte ich für die intimste Form des Kostümfilms, die Dramen und besonders Liebesgeschichten, eine Lanze brechen, werden sie doch entweder von der Altersschicht unter 50 gemieden ...

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Jahresrückblick 2014

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2014 war privat ein veränderungsreiches Jahr. Das hat sich (wie bereits beschrieben) auch auf meinen Filmkonsum ausgewirkt. Dadurch habe ich viele Filme, die dieses Jahr ins Kino kamen und im Konsens eine Rolle spielten, noch nicht gesehen. Mein Filmjahr sah also anders aus als das anderer und als ich es gerne gehabt hätte, aber da ich meinen Jahresrückblick sowieso an meinem persönlichen kalendarischen Filmjahr ausrichte, spielt das eigentlich hier keine Rolle.

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Monatsrückblick 01/2014

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Keine Ahnung, ob mich diese willkürlichen Gesellschaftskonventionen konditioniert haben, aber ich brauche im neuen Jahr immer eine Weile, bevor ich Lust auf neue Projekte habe. Bis auf ein paar eher zufällig gewählte Filme und die dritte Staffel Sherlock habe ich also nicht viel gesehen im Januar. Im Februar nehme ich mir aber den Peckinpah vor.

Übrigens habe ich mal ein Film-Tumblelog erstellt. Eventuell mag ja jemand folgen, ich folge vielleicht sogar zurück.

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Sonstige Filme im Januar

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Chelovek s kino-apparatom (Der Mann mit der Kamera - Dziga Vertov, 1929)

Old Joy (Kelly Reichardt, 2006)

12 Years a Slave (Steve McQueen, 2013)

The Wolf of Wall Street (Martin Scorsese, 2013)

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Stöckchen: Mein Leben in 15 Songs

Huch, ein Musik-Stöckchen von ERGO. Dabei spielt Musik in meinem Leben doch schon eine geringere Rolle als bei vielen anderen. Wenn ich darüber nachdenke, welche Songs bestimmte Epochen in meinem Leben besonders prägten oder repräsentieren, fällt mir auf, dass ich zwar vieles und Vielseitiges gehört habe, die meisten Bands und Alben aber eher rasch und spurlos an mir vorbeizogen. Es gibt nur wenige Musiker und Musikstücke, die deutlich hervorragen. Mal sehen, ob ich überhaupt 15 zusammenbekomme.

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Michael Nyman, Filmkomponist

michaelnymaninprogressFilmmusik ist schon besondere Musik – sie kann das Filmerlebnis aufwerten, für sich allein stehend funktionieren, oder, gerade umgekehrt, durch das Filmerlebnis aufgewertet werden. Ich höre prozentual schon sehr viel Filmmusik und schätze diverse Filmkomponisten, bei den 31 Filmen habe ich ja schon einmal darüber geschrieben. Aber es gibt einen Filmmusiker, der für mich persönlich heraussticht, der mir näher geht als alle anderen. Und das ist nicht Bernard Herrmann oder John Williams oder Hans Zimmer. Nicht mal Ennio Morricone.

Michael Nyman begleitet mich schon eine ganze Weile. Es war wohl die Musik in Gattaca, die mich dazu brachte, mit 16 etwa, eine Best-of-CD von Michael Nyman zu kaufen, die bis dato die meistgespielte CD in meiner Sammlung ist. Und seither schaue ich manche Filme allein, weil sie seine Musik enthalten – was allerdings leider nicht allzu oft möglich ist.

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Monatsrückblick 11/2013

ThePianoSnap

Der Plan war, dieses Jahr keine neuen Projekte oder Serien mehr zu beginnen, dafür ein bisschen die Watchlist zu reduzieren und auch am Wiedersehensfreudeprojekt zu arbeiten. Das ging ganz gut. Vielleicht habe ich einfach das Bedürfnis nach wieder etwas mehr Vielfalt. Davor habe ich aber noch mal Carnivàle gesehen, was sich glücklicherweise als meine Vize-Lieblingsserie bestätigte, und meine Greenaway-Werkschau beendet, die ja eigentlich schon seit eineinhalb Jahren läuft. Insgesamt 20 Filme habe ich nun von ihm gesehen. Das sind längst nicht alle, aber die entscheidenden sind darunter und die vielen (dokumentarischen) Kurzfilme werden mir auch nicht großartig neue Eindrücke vermitteln.

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Sonstige Filme im November und eine Serie

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The Piano (Das Piano - Jane Campion, 1993)

The Sound of Insects: Record of a Mummy (Das Summen der Insekten - Bericht einer Mumie - Peter Liechti, 2009)

Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel (Aron Lehmann, 2012)

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